Ich bin ein Mythos

Ja, du hast richtig gelesen. Eigentlich wollte ich ja nie über mich selbst schreiben, aber jetzt muss ich es doch einmal.

Laut Duden ist ein Mythos eine Person, Sache oder Begebenheit, die glorifiziert wird – und die im Endeffekt nur wenig Wahrheitsgehalt hat. In einem Skript “FeG Praxisinstitut Evangelisation” (das hatte mir jemand von einem Seminar mitgebracht, der Verfasser steht leider nicht auf dem Papier) fand ich folgendes Bild:

Nach Ansicht des Praxisinstituts der FeGs ist es also ein Mythos, dass ein Mensch des Evangelium hört und sich bekehrt. Was nicht auf dem Bild zu sehen ist: Rechts wird ein Mensch gezeigt, der Beziehungen zu Christen knüpft und so zum Glauben kommt. Das wird als ‘Realität’ bezeichnet.

Wer Kontakt zu den Gideons hat und die Zeugnisse (auch aus den sog. Zeugnisbüchern) kennt, wird wissen, dass gerade hier sehr viele sich durch das Lesen oder Hören des Evangeliums bekehrt haben. Daher verteilen die Gideons ja auch Bibeln (Neues Testament mit Psalmen und Sprüchen).

Gott verspricht in seinem Wort: “So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.” (Jes 55:11, Lu2017) Das ist die Erfahrung und Überzeugung evangelischer Christen.

Auch wer meine Bekehrungsgeschichte schon gehört oder gelesen hat, weiß, dass ich durch das Lesen der Bibel zum Glauben kam.

Da solche Erfahrungen, die es in den letzten 2000 Jahren en masse gab, für das Praxisinstitut nicht Realität sind, müssen sie also alle nur Mythos sein.

Damit bin auch ein Mythos. Wow!

Veröffentlicht unter Theo-logisch | Kommentare deaktiviert für Ich bin ein Mythos