Katholiken über J. Hartl

Stimmen aus kreuzgang.org über J. Hartl

Ich führe hier keine einzelnen Links auf, da über die Suchfunktion bei kreuzgang.org die Beiträge leicht zu finden sind. Rechtschreibfehler in den Originalen habe ich übernommen.

2011

Zitate von Johannes Hartl:

Und wenn jemand eine Idee hat, wie wir einen barocken Marmoraltar auf die Bühne bekommen, dann bin ich dafür dankbar – bis dahin verwenden wir aber weiterhin einen dafür geeigneten Tisch mit Altartuch.

Was nämlich hier zur Frage steht ist nicht Sinn, Würde und Stellenwert der Messe, ja nicht mal maßgebliche große Fragen der liturgischen Gestaltung sondern exakt zwei (!) von vielleicht 250 liturgischen Bestimmungen. Und die Abweichungen, von denen wir sprechen, sind sicherlich keine, die den Charakter der Messe grundsätzlich entstellen würden …

Dementsprechend beten wir auch meistens nicht in einer Kirche, sondern in einem Gebetsraum. Und weil dieser zwar von einem katholischen Geistlichen eingeweiht wurde, jedoch keine Kirche ist, findet man dort auch nicht die für katholische Kirchen typischen Gestaltungsmerkmale. Dass wir links und rechts der hier oben abgebildeten Fotos zwei Ikonen, eine mit Christus und eine mit Maria im Kreis der Jünger, hängen haben, kannst Du freilich nicht wissen.

[Antwort an Hartl] Übrigens habe ich nie gesagt das Ökumene böser Irrglauben ist, bitte nichts hineininterpretieren.

„Liebe Leute, an dieser Stelle mache ich Platz für jene, die für eine Diskussion auf dem nunmehr erreichten Niveau Zeit und Interesse aufbringen können! Viel Spass noch, Euer johannes
(und kleiner Lektüretipp: Das Neue Testament)“

Das klingt jetzt für mich ganz nach beleidigter Leberwurst. Das ist auch viel einfacher sich aus der Diskussion zu entfernen, wenn es unangenehm wird, als seinen Standpunkt zu vertreten.

Übrigens ich lese jeden Tag in der hl. Schrift, sogar als Katholikin!

2016

Leute wie Herrn Hartl kann man unmöglich Ernst nehmen selbst wenn er mal nicht ganz falsch liegt

Verglichen mit Hartls Irrenhaus – Gebetshaus Augsburg – nimmt sich der Papst allerdings bescheiden aus.

2017

Ist das Gebetshaus überhaupt katholisch und gehört zu einem Bistum?

ja natürlich Herr Dr Hartel ist Theologe der Diözese Augsburg

Ich habe mehrere Vorträge Dr Hartels auf video angehört und fand sie sprachlich schrecklich und manipulativ. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas offiziell von einem Bistum veranstaltet wird, ich hielt es für Privatvergnügen.

Peter Winnemöller schreibt dazu:
„Es wurde die Hl. Messe gefeiert. Diese Feiern waren beeindruckend.
Einzig die Kritik, die allen Messen mit großen Teilnehmerzahlen gilt, gilt auch für die MEHR.
Solche Messen haben geistlich gesehen ihre eigenen Gesetze.

1. Es geht hier zunächst nur über die Mehr-Konferenz, über die übrigens auch Radio Horeb berichtet.
2. Im Gebetshaus beten tatsächlich verschiedene Konfessionen zusammen, warum auch nicht.
3. Johannes Hartl ist römisch-katholisch mit Leib und Seele. Er würde nie etwas tun, was die römisch-katholische Kirche verbietet. Er steht hinter den Dogmen und dem Katechismus. Er lebt aus der Bibel.

Johannes Hartl ist immerhin jemand, der dafür sorgt, dass während eine Heiligen Messe diejenigen, die nicht römisch-katholisch sind, auch nicht zum Kommunionempfang gehen.

Wenn Du mich mit meiner Kritik an der manipulativen Sprache der Hartl-Vorträge meinst, die halte ich aufrecht. Ich nehme sie um so mehr übel, weil ich weiß, dass es nicht Unvermögen, er kann auch ganz anders, ist sondern gezielt eingesetzt.

Ich habe schon einige Vorträge von Johannes Hartl gehört und auch wenn er manchmal (sicherlich auch den Hörern geschuldet) manches etwas sehr in freikirchlich-charismatischem Slang ausdrückt, merkt man doch deutlich, dass da ein kath. Theologe zu einem spricht …

Ich möchte keinem Evangelischen den Glauben absprechen, aber ich möchte jeden dazu einladen, die Fülle des Glaubens in der katholischen Kirche zu finden. Genau das fehlt mir im Gebetshaus und bei der MEHR.

2018

Ich habe zur Kenntnis genommen, dass viele ihn mögen, ich aber so überhaupt nicht. Es fängt schon mit der Sprache seiner Predigten an. Da unterschreitet er sein eigenes Niveau, weil er sein Zuhörer für blöde hält.

Es ist nur das Drumherum, die Sakral-Popmusik und das extrovertierte Gehabe der Leute, was nix für mich ist.

Was Hartl angeht, so redet der sehr viel und nicht immer Sinnvolles. Er hat von den Pfingstlern vieles übernommen, auch manche Ausdruckweisen, an denen viel Blech dran ist.

Idealerweise sollte zumindest das Eucharistieverständnis gleich sein. Aber bevor die Diskussion aufs falsche Gleis gerät: die Heilige Messe, die bei der MEHR gefeiert wurde, war ziemlich konventionell.

Ich kann nur sagen, was ich gesehen habe und das war mir zu oberflächlich und viel zu viel moderne Musik, das aber ist kein umfassendes Urteil.

Was mich wundert oder auch nicht, ist dies, daß in diesem Video moniert wird, daß Hartl als Katholik katholische Theologie vertritt. Ja, soll er denn als solcher keine kath. Theologie vertreten?

Ich habe mir mal zwei Vorträge von ihm angetan, die damals kath.net verlinkt hat. Mir war dieser Kumpelton sehr unangenehm.

Hartl redet ohne Ende und das über Dinge, die längst bekannt sind. Von daher langweilt mich vieles bei ihm. Vielleicht predigt er auch hauptsächlich für junge Leute. Ich habe mir schon genug Predigten von anderen angehört aus der Richtung Pfingst, das sind vielfach auch Selbstdarsteller am Werke und solche, die nur banale Aussagen machen.

Mich nervt der Hartl eher – nur vom Auftreten her …

Das ist freilich in die Erweckungstheologie einzuordnen und somit häretisch. Den Glauben empfängt man zuerst durch die Taufe. Eine singuläres Bekehrungserlebnis wie die Bekehrung des Saulus vor den Toren Damaskus kann es geben, ist aber nicht Bestandteil jeder christlichen Biographie.

[Antwort darauf] Diesen Schaiss habe ich überlebt. und bin dann in der richtigen Konfession gelandet.

eine andere Frage was macht dieses Thema in der Klausnerei Herr Hartl ist doch katholisch und seine Gründung kirchlich anerkannt

Es kann sein, dass er viele evangelisch-freikirchliche Einflüsse zulässt bzw. fördert,
aber dennoch ist der Mann Katholik.

Was soll denn das Endziel dieser Mission sein? Mich erinnert es ein wenig an islamische Fundamentalisten, die die Auffassung vertreten, wenn alle Welt nach der Scharia lebt, dann lösen sich die Probleme von allein.

Nunja, evangelisch sind die Katholiken schon seit knapp 2.000 Jahren, nur protestantisch sind sie nicht!

 

Veröffentlicht unter Theo-logisch | Hinterlasse einen Kommentar